Ing.-u.Sachverständigenbüro LUDEWIG+SCHRADER

Get Adobe Flash player

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen



1.  Die Geschäftsbeziehung der Fa. LUDEWIG+SCHRADER nachstehend L+S genannt, regelt sich nach den folgenden Vertragsbestimmungen. Hiervon abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur durch schriftliche Bestätigung durch L+S wirksam.


2.  Der Auftrag beinhaltet jede Art einer Sachverständigentätigkeit, wie der Feststellung von vorhandenen Gegebenheiten, Ursachenermittlung, Überprüfung sowie die Bewertung.


3.  Für die Erstellung eines Gutachtens sind dem Auftragnehmer(AN) notwendige Unterlagen z.B. Zeichnungen, Berechnungen, Schriftverkehr etc. zur Verfügung zu stellen und über Vorgänge und Umstände, die für das Gutachten von Bedeutung sein könnten, Informationen zu geben. Das Gutachten ist in einer bestimmten Frist zu erstellen. Die Frist zur Ablieferung des Gutachtens beginnt mit Auftragsannahme. L+S kommt in Verzug, wenn sie die Lieferverzögerungen des Gutachtens zu vertreten hat. Bei Verzögerungen durch höhere Gewalt, Krankheit, Streik oder sonstigen unverschuldeten Ereignissen tritt Verzug nicht ein, sodass etwaige Schadensersatzansprüche hieraus nicht abgeleitet werden können.


4.  Die Auftragsannahme mit mündlich getroffenen Vereinbarungen, Zusicherungen sowie Nebenabreden wird nur mit schriftlicher Bestätigung durch L+S wirksam.


5.  Der Auftrag ist nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen. Einen bestimmten Erfolg oder ein vom Auftraggeber gewünschtes Ergebnis kann L+S bei objektiver und unparteiischer Durchführung nicht gewährleisten. Der Auftraggeber darf dem Sachverständigem keine Weisungen erteilen, die tatsächliche Feststellungen oder das Ergebnis des Gutachtens verfälschen.


6.  Die Sachverständigentätigkeit wird von L+S persönlich vorgenommen. Zur Vorbereitung und Durchführung der notwendigen Tätigkeiten kann L+S sachverständige Mitarbeiter einsetzen. Ist eine Hinzuziehung von Sachverständigen anderer Disziplinen erforderlich, erfolgt deren Auftragserteilung ausschl. durch den Auftraggeber.


7.  L+S wird vom Auftraggeber bezw. Eigentümer mit schriftl. Vollmacht ermächtigt bei Behörden, Ämtern oder Drittpersonen, die für die Durchführung eines Gutachtens notwendigen Auskünfte einzuholen.


8.  L+S sowie mitarbeitende Personen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, sodass Tatsachen oder zur Erstellung des Gutachtens anvertraute Unterlagen nicht unbefugten Dritten offenbart und nicht weiter gegeben werden dürfen oder aus Kenntnis der Sachlage unberechtigt Nutzen ziehen können. Die Pflicht zur Verschwiegenheit endet nicht mit der Beendigung des Auftragsverhältnisses.


9.  L+S hat Anspruch auf Zahlung der vereinbarten Vergütung. Zusätzliche entstehende Nebenkosten oder Auslagen, die vorher nicht absehbar waren, werden mit entsprechendem Nachweis zusätzlich berechnet. Im Honorar ist die gesetzliche MwSt. enthalten. Bei Vorsteuerabzugsberechtigten erfolgt eine separate Ausweisung.


10. Das vereinbarte Honorar wird nach Fertigstellung des Gutachtens oder Beendigung der Tätigkeit fällig. Die Übersendung des Gutachtens mit Nachnahme ist zulässig. Bei Zahlungsverzug wird eine angemessene Nachfrist gesetzt. Bei Verstreichen der Nachfrist fallen Verzugszinsen in Höhe von 2% über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank an. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der AG nur gelten machen, soweit es aus Ansprüchen aus dem abgeschlossenen Vertrag beruht. Der AG kann Schadenersatz nur verlangen, wenn L+S Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen ist.


11. Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Eine Honorarvergütung für erbrachte Teilleistungen bis zum Zeitpunkt der Kündigung steht L+S zu.


12. Der Auftraggeber hat Anspruch auf eine kostenlose Nachbesserung eines mangelbehafteten Gutachtens. Eventl. Mängel sind unverzüglich nach Feststellung L+S schriftlich mitzuteilen, andernfalls erlischt ein Gewährleistungsanspruch.


13.L+S haftet für Schäden gleich aus welchem Rechtsgrund nur dann, wenn vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln erwiesen ist. Alle darüber hinaus gehende Schadensersatzansprüche werden ausgeschlossen. Schadensersatzansprüche, die nicht der verkürzten Verjährungsfrist nach §638 BGB unterliegen, verjähren nach 3 Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit Eingang des Gutachtens.